Schulpforte bei Naumburg

Sachsen-Anhalt

Landesschule Pforta

Das ehemalige Zisterzienser-Kloster geht zurück auf das Jahr 1137. Bischof Udo I. von Naumburg siedelte hier ein Kloster an, das Kloster an der Pforte. Es wurde in den darauf folgenden Jahren eines der reichsten Klöster Thüringens.

Das Ende des Klosters kam 1540 mit der Reformation. Herzog Moritz von Sachsen der 1547 Kurfürst wurde, gründete am 21.Mai 1543 Schulpforta, eine von 3 Landesschulen für Knaben. Ziel war es, begabte Knaben bestmöglich auf ein Universitätsstudium vorzubereiten.

Heute leben und lernen ungefähr 300 Schüler, Mädchen und Jungen, aus ganz Deutschland von der 9. bis zur 12. Klasse an diesem besonderen Ort. Das Internats-gymnasium, in Trägerschaft des Landes Sachsen-Anhalt, fördert begabte Schüler aus allen Bundesländern in den drei Fachbereichen Sprachen, Musik und Naturwissenschaften.

Wer die vielfältige Geschichte der ehemaligen Klosteranlage und heutigen Landesschule erleben möchte, sollte die Einrichtung unbedingt besuchen. Der Eintritt ist kostenlos und es werden an den Wochenenden und Feiertagen Führungen angeboten.

Weitere Informationen: www.stiftung-schulpforta.de

360° Panorama Foto Galerie

Klicke auf ein Bild für die 360 Grad Ansicht. Um zur Webseite zurückzukehren bitte vorherige Seite wählen.

Friedhof mit Totenleuchte

Die in Deutschland seltene Totenleuchte auf dem Friedhofsgelände entstand um das Jahr 1268 , bezeugt in einer Urkunde des Klosters. Der Brauch, der von Frankreich übernommen wurde, hielt sich nur bis ins Mittelalter. Die Sitte "...der Ehrerbietung der Gläubigen gegen die Toten, den heiligen Ort mit Lichtschein die ganze Nacht über anzuzeigen" (Venerabilis) ist bis heute erhalten geblieben, wenn auch nur an wenigen Tagen im Jahr.

Klosterkirche

Die ehemalige Zisterzienser-Klosterkirche ist eine kreuzförmige Basilika mit romanischen und gotischen Baustilen. Sie besitzt neben der reich geschmückten Westfassade ein Kreuzrippengewölbe, einen Hochaltar, Triumphkreuz und Holzskulpturen.

Kirche Chorraum

Der Chor wurde zwischen 1251 und 1268 während des Umbaus der romanischen Abteikirche zur gotischen Zisterzienserkirche reich ausgestattet. Es entstanden die mittelalterlichen Fenster in Grisaille-Maltechnik (Malerei in Grau und Schwarz) mit vorwiegend pflanzlichen Motiven.

Fensterrose

Eine besondere Sehenswürdigkeit befindet sich oberhalb im Nordchor, die aus 33 Feldern bestehende Fensterrose. Es ist die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Fensterrose in Grisailletechnik. Selbst im Ursprungsland Frankreich des Zisterzienser Ordens ist nichts Vergleichbares bekannt.

Kirche Fenster

Fenster im Chor

Thumba Georg von Meissen

Alabastertumba von Markgraf  Georg von Meissen, Landgraf von Thüringen (1380-1401).                                                                     - Grabmal 1641 schwer beschädigt                                                         - 1705 restauriert.

Der Markgraf Georg war der Jüngste der vier Söhne von Landgraf Friedrich III. "Der Strenge" (1332-1381) und Katharina von Henneberg, Erbin von Coburg, Neustadt und Sonneberg (gest.1397).

Der Vertreter der Wettiner in der Mark Meissen regierte unter der Vormundschaft seiner Onkel. Er verstarb sehr jung im Alter von 21 Jahren. 

Fürstenhaus

Kapelle am Fürstenhaus

Schulpark

Gothisches Haus

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.